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04.09.2017 Montag Kooperation DLRG Hessen und Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung (HfPV) besiegelt

Wichtiger Beitrag für das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger

Im Rahmen des Empfangs des DLRG Landesverbandes Hessen und der DLRG-Jugend Hessen verdeutlichte LV-Präsident Thorsten Reus, dass die meisten Menschen abseits bewachter Badestellen und oft außerhalb der Wachzeiten ertrinken. Das gelte ebenso für „Brückenspringer“ an den Bundeswasserstraßen, als auch für die Uferbereiche beliebter Badeseen. Zeugen wählten dann - und das ist immer richtig - den Polizeinotruf, so dass die dann eintreffende Funkstreife mit dem (rettungs-)schwimmerischen Einsatz vertraut sein müsse. Dazu bestehe seit über 30 Jahren eine enge Zusammenarbeit zwischen einzelnen Polizeidienststellen und der DLRG. Im Jahr 2013 hatten dann Polizeioberrat Gerhard Wittig als Verantwortlicher für das Studienfach Sport an der HfPV und Thorsten Reus, selbst Polizeibeamter und mittlerweile hauptamtlich Lehrender an der HfPV, die Idee einer Kooperation. In Abstimmung mit dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport und dem Rektor der HfPV, Björn Gutzeit, wurde die Gründung von DLRG-Stützpunkten in den Abteilungen Wiesbaden, Mühlheim am Main, Gießen und Kassel (hier besteht bereits seit vielen Jahren ein Stützpunkt) geplant. Sinnvoll, denn an der HfPV beginnen die jungen Polizeibeamtinnen und -beamten ihr Studium und absolvieren auf dem Weg zum „Bachelor“ auch eine Rettungsschwimmausbildung.

Die Kooperation sieht die Verbesserung der Rettungsfähigkeit der hessischen Polizeibeamtinnen und -beamten durch eine Intensivierung der Zusammenarbeit vor Ort vor. Dazu können gemeinsame Ausbildungsveranstaltungen für Rettungsschwimmer oder Lehrscheininhaber ebenso beitragen, wie gegenseitige Beteiligung an Einsatzübungen oder am Wasserrettungsdienst.

Der Staatssekretär im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, Werner Koch, hob hervor, dass diese Kooperation wieder ein wichtiger Schritt sei um die Polizeibeamtinnen und -beamten in einer ihrer immer vielfältigeren Aufgaben handlungssicherer zu machen. Letztlich steigere dies auch das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes. Er bedankte sich ausdrücklich bei Gerhard Wittig, Thorsten Reus und Björn Gutzeit für ihre Initiative und Engagement, bevor die Kooperation dann offiziell unterzeichnet wurde.

Rektor Björn Gutzeit kündigte dann ein erstes gemeinsames Treffen der Verantwortlichen an, um die Umsetzung der Kooperation noch enger abstimmen zu können. Am 12.09.2017 beginnt bereits ein neuer Lehrgang zum Erwerb der Qualifikation „Ausbilder Rettungsschwimmen“ an der Hessischen Polizeiakademie in Wiesbaden, an der auch viele hauptberuflichen oder lehrbeauftragte Sportausbilderinnen und -ausbilder der HfPV teilnehmen.

Die DLRG-Ortsgruppen sind nun zur Gründung der Stützpunkte und den gemeinsamen Absprachen vor Ort aufgerufen, dabei dürfte die zum Teil schon seit mehreren Jahren andauernde gute Zusammenarbeit der Verantwortlichen eine gute Grundlage sein.

Pressemitteilung des Hessischen Ministerium des Innern und für Sport vom 03.09.2017

Übersicht der Stützpunkte in Hessen

Studienort der HfPV

örtliche Gliederung

im DLRG Bezirk/Kreisverband

Wiesbaden Kreisgruppe Nordenstadt-Wallau e. V.

Kreisverband
Wiesbaden e. V.

Kassel Stadtverband Kassel e. V. (Stützpunkt Niederzwehren besteht bereits)

Kreisverband
Fulda-Weser e. V.

Mühlheim am Main Ortsgruppe Mühlheim e. V.

Kreisverband
Offenbach-Land e. V.

Gießen

Ortsgruppe Pohlheim e. V.

Bezirk Gießen-Wetterau-
Vogelsberg e. V.

 

Kategorie(n)
Allgemein

Von: Geschäftsstelle

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